Impulse geben, Werte bewahren

Als Stiftung bewegen wir Dinge im Namen der Menschlichkeit.

Unserer Geschichte verpflichtet, die Zukunft im Blick.

Was den Gründervätern der St. Elisabeth-Stiftung und den folgenden Generationen über die letzten 175 Jahre gelungen ist, erfüllt uns mit Ehrfurcht und Dankbarkeit. Aus einem kleinen, aber entschlossenen Anfang ist ein starkes und vielseitiges Gesundheitsunternehmen erwachsen. Die Idee der Menschlichkeit hat Weltkriege, Wirtschaftskrisen und teils extreme politische Verwerfungen überdauert.

Unsere solide wirtschaftliche Ausstattung und fortlaufende Investitionen in Innovation garantieren auch in der Zukunft, das zentrale Ziel unserer Stiftung im Fokus zu behalten.

Unser Stiftungszweck ist die Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens im Sinne der Caritas sowie die Förderung der Bildung.

Das Kuratorium

Propst Michael Ludwig
Vorsitzender
Gerhard Gördes
Stellv. Vorsitzender
Jürgen Fiege
Elmar Hanke
Susanne Muthig-Beilmann
Dr. Markus Oles
Hans-Martin Reinhardt
Marita Schmeink
Josef Schneiders
Dr. Andreas Vierhaus gen. Schulte- Vels
Stephanie Thien

Der Vorstand

Prof. Dr. Christoph Hanefeld
Vorstand
Vorstand und Kuratorium

Von links nach rechts: Dr. Markus Oles, Dr. Christian Raible, Susanne Muthig-Beilmann, Norbert Klees, Ass. jur. Gerhard Gördes, Prof. Dr. Christoph Hanefeld, Stephanie Thien, Dr. Andreas Vierhaus gen. Schulte-Vels, Dipl. Ing. Josef Schneiders, Hans-Wilhelm Schleich, Jürgen Fiege, Marita Schmeink, Propst Michael Ludwig, Prof. Dr. Ansgar Wahle

Aus der Tradition schöpfen wir Kraft

"Welche Tatkraft nötig war, um vor 175 Jahren den Schritt in die Krankenversorgung zu wagen, ist aus heutiger Sicht kaum zu ermessen." „Wir dürfen nicht vergessen, dass es eine Sozialstruktur, wie wir sie heute kennen, damals noch nicht einmal in Ansätzen gab.“

Prof. Dr. Christoph Hanefeld, Sprecher der Geschäftsführung des Katholischen Klinikums, hat dafür größte Hochachtung.

Inszenierte historische Aufnahme zum 175-jährigen Bestehen der St. Elisabeth-Stiftung.

Wir lassen niemanden zurück

Auf unserem Weg sind wir nicht allein. Wir gehen ihn gemeinsam mit den über 6000 Mitarbeitenden unserer Institutionen, die in den verschiedensten Bereichen mit Kompetenz und Engagement ihren Dienst am Menschen leisten. Unser gemeinsames Leitbild verstärkt unseren Zusammenhalt und hilft uns, auch schwierigen Entscheidungen zum Wohle aller zu treffen.

Mit Hilfe transparenter Kommunikation und einer wertschätzenden Feedback-Kultur entwickeln wir unser Leitbild des KKB jeden Tag weiter. So können wir den aktuellen Herausforderungen für unsere Gesellschaft auf Augenhöhe begegnen und fördern das vertrauensvolle Miteinander – von Mensch zu Mensch.

Eine Erfolgsstory: Unsere Geschichte

1846

Engagierte Bürger und Kirche entwickeln den Plan eines „Gästehauses“ für Kranke und Notleidende. Früh legen sie die Widmung an die Heilige Elisabeth von Thüringen fest.

1848

Nach Gründung der St. Elisabeth-Stiftung wird das St. Elisabeth-Hospitals „auf Gefahr und Kosten“ des Vorstandes in Betrieb genommen. Von Anfang an soll das Hospital „für alle Kranken ohne Unterschiede der Glaubensrichtung offenstehen“. Um die rasch steigende Zahl von Patienten versorgen zu können, wird die Krankenpflege durch den Orden der „Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Vinzenz von Paul zu Paderborn“ übernommen.

1909

Die Stadt Bochum und die St. Elisabeth-Stiftung schließen einen Vertrag zur Schaffung ausreichender „Patienten-Isolierungsmöglichkeiten“. Das Kuratorium der Stiftung beschließt den Bau des St. Josef-Hospitals. Das passende Grundstück dafür stiftet die Grummer Gutsbesitzerin Aloysia Höhne.

1911

Unsere Stiftung eröffnet 1911 das St. Josef-Hospital mit 220 Betten und schafft damit einen weiteren Pfeiler für die Gesundheitsversorgung in der Region. Um die Krankenpflege kümmern sich auch hier Schwestern vom Orden des Heiligen Vinzenz von Paul zu Paderborn.

1920er

Das St. Josef-Hospital wird in mehreren Schritten erweitert und verfügt nun über 400 Betten.

1940er

Das zentral gelegene St. Elisabeth-Hospital wird im Krieg schwer beschädigt, aber mit Hochdruck wieder aufgebaut.

1969 – 1976

Bei der Medizinerausbildung arbeiten wir eng mit der neuen Universität zusammen und entwickeln das „Bochumer Modell“. Klinische Lehranteile werden dezentral in unseren Häusern abgehalten. Der Weg zur Universitätsmedizin ist eingeschlagen.

1977

St. Elisabeth- und St. Josef-Hospital sind als Teil des „Bochumer Modells“ nun offiziell Universitätskliniken der Ruhr-Universität Bochum (RUB). Wir fördern das Zusammenwachsen von Forschung, Lehre und Patientenversorgung.

1996

Die Katholische Klinikum Bochum gGmbH wurde im Jahr 1996 gegründet. Mit Blick auf erste Spezialisierungs- und Konzentrationstendenzen im Gesundheitswesen beschlossen die jeweiligen Träger- und Aufsichtsgremien, das St. Josef- und das St. Elisabeth-Hospital zu einem gemeinsamen Klinikum zusammenzuführen.

1999

Ein besonderer Schwerpunkt der Stiftungsaktivitäten ist die Förderung der Aus- und Fortbildung. Mit dem BIGEST haben wir 1999 das Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe der St. Elisabeth-Stiftung gegründet. Die Bildung und Ausbildung von Menschen in allen Lebensphasen ist ein zentrales Anliegen unserer Stiftung. Durch spezielle Ausbildungswege geben wir auch Menschen ohne Abschluss die Möglichkeit, sich ihren Fähigkeiten entsprechend zu qualifizieren. Mit familienfreundlichen Ausbildungsgängen in Teilzeit schaffen wir neue Karrierechancen und Perspektiven für Menschen, die durch Kinderbetreuung oder die Pflege von Angehörigen zwischenzeitlich nicht in Vollzeit arbeiten können.

2000er

Die Stiftung unterstützt kontinuierlich durch Investitionen das Klinikum, unter anderem durch moderne Infrastruktur wie neue OP-Trakte, Intensivbereiche, Kinderklinik-Erweiterungen und innovative Versorgungsmodelle.

2002

Die Klinik Blankenstein in Hattingen – gegründet im Jahr 1899 unter den Name St. Elisabeth-Hospital – wird Teil des Katholischen Klinikums Bochum (KKB) und im Laufe der Jahre zur Spezialklinik ausgebaut.

2004

Das St. Maria-Hilf-Krankenhaus Bochum-Gerthe mit seiner Spezialisierung auf Geriatrie wird Teil des KKB. Aufgrund der großen Nachfrage wird die geriatrische Abteilung schon im Folgejahr deutlich aufgestockt.

2014

Das seit 1880 bestehende Marien-Hospital in Wattenscheid kommt unter das Dach des KKB. Die auf Altersmedizin und Rehabilitation spezialisierte Klinik ist eine der größten altersmedizinischen Einrichtungen Deutschlands.

2019

Das ebenfalls 1880 gegründete Martin-Luther-Krankenhaus wird Teil des KKB. Spezialgebiete sind Endoprotetik, Psychiatrie, Innere Medizin und das AltersTraumaZentrum. Das Katholische Klinikum Bochum (KKB) ist damit in seiner heutigen Form vollständig. Es hat sich damit zu einer großen Krankenhaus-Verbundgesellschaft in Bochum entwickelt und versorgt jährlich rund 60.000 stationäre sowie rund 240.000 ambulante Patienten – mit einem Einzugsgebiet weit über das Ruhrgebiet und NRW hinaus.

2023

Im Jubiläumsjahr – 175 Jahre St. Elisabeth-Stiftung – wird ein modern ausgestatteter Neubau die neue Zentrale des BIGEST - Bildungsinstitut für Berufe im Gesundheitswesen der St. Elisabeth-Stiftung - in Bochum-Gerthe feierlich eingeweiht. In 16 Klassenräumen, dem Skillls Lab für praxisnahe Übungen und moderne Lernbereiche sorgen wir für bestens ausgebildeten Nachwuchs in Pflege und Therapie. Fortan können rund 800 junge Menschen an drei Standorten einen Beruf im Gesundheitswesen erlernen oder sich fortbilden. Damit gehört das BIGEST zu den größten Ausbildungsbetrieben im Ruhrgebiet.